In unseren Steppdecken steckt nicht nur jede Menge Landschaftspflege, sondern auch einiges an Handarbeit.

Die Wolle kommt aktuell von zwei Schäfereien hier gleich um die Ecke. Eine davon ist bio- die andere Neuland-zertifiziert. Die Schafe weiden direkt an der Elbe und leisten dort einen ganz wesentlichen Beitrag zur Landschafts- und Deichpflege.

Nachdem die Wolle gewaschen wurde, kommt sie in Flocken in die Kardiererei und wird mit unseren beiden ca. 140 Jahre alten Krempeln zu Vliesen gekämmt.
Dazu wird immer die gleiche Portionen abgewogen und gleichmäßig auf dem Einzug von unserer „Betty“ verteilt.

Eine ganze Reihe von Walzen, die mit feinen Drahthäkchen bezogen sind, kämmen die Wolle gründlich durch. Am anderen Ende kommt eine hauchfeine Lage von Fasern heraus, so fein, dass sie nur gerade eben zusammenhält. Eine große Holztrommel wickelt diese zarten Lagen zu einem dicken Vlies auf.

Diese Vliese werden dann in die zweite Krempel, „Wilma“, gefüttert. Sie kämmt noch ein bisschen feiner.

In der Näherei wird dann zunächst ein großer Holzrahmen mit Stoff bespannt. Selbstverständlich handelt es sich dabei um Bio-Baumwolle, besonders feinfädig und dicht gewebt (Perkal).

Dann kommt die Wolle darauf. Ein Vlies für Sommerdecken, zwei für eine Ganzjahresdecke oder ein besonders dünnes Vlies für Klimadecken.

Die zweite Lage Bio-Perkal wird darüber gelegt und am Rahmen befestigt.
Das ist deutlich einfacher, wenn man zu zweit ist.

Auch für das Absteppen braucht es zwei Personen, eine an der Nähmaschine, eine, die den Rahmen führt.

Zu guter Letzt wird der Rand mit einem farbigen Band eingefasst. Die Farbe verrät, wie groß die Decke ist und, ob es sich um eine Ganzjahres-, Sommer- oder Klimadecke handelt.